Auf der Sitzung des Bezirksbeirats Faurndau, die im Sitzungsrhythmus sehr nahe und sogar vor der der Sitzung des AUT lag, ist davon kein Wort gesprochen bzw. angekündigt worden.
Die im AUT vorgetragene Fachmeinung der Verwaltung wurde dem Bezirksbeirat vorenthalten. Es wurde auch nicht darauf hingewiesen, welche weitreichenden Überlegungen für die städtebauliche Planung in Faurndau notwendig sind.
Wie konnte es sein, dass die Mandatsträger im Bezirksbeirat Faurndau nicht in den Meinungsbildungsprozess eingebunden und lediglich mit einer formalen Baugenehmigungsfloskel abgespeist wurden ?
Die SPD Bezirksbeiräte empfinden dieses Vorgehen der Stadtverwaltung als eine Brüskierung des örtlichen Gremiums.
Dagegen protestieren wir nachdrücklich.
Es ist doch gerade der unmittelbare Ortsbezug der Bezirksbeiräte, die die Sinnhaftigkeit der Arbeit des Gremiums ausmacht.
Wir fordern die Stadtverwaltung auf, darzulegen, wie es zu dieser Situation gekommen ist und bitten Sie, Frau Berger, persönlich zu begründen, warum Sie diesem Verfahren nicht widersprochen haben.